24 Stunden Hilfe

Die sogenannte 24‑Stunden‑Hilfe beschreibt ein Betreuungsmodell, bei dem Betreuungspersonen im Haushalt leben und umfangreich im Alltag unterstützen. Das entlastet Angehörige und schützt die Selbstständigkeit – ersetzt aber keinen Pflegedienst für medizinische Leistungen.

Das Betreuungsmodell verständlich

Rechtliche Aspekte in Deutschland

Seriöse Anbieter finden

Finanzierung sinnvoll kombinieren

Nutzen Sie Pflegeleistungen (Pflegegeld/Sachleistungen), den Entlastungsbetrag und bei Bedarf Verhinderungspflege. Ein Mix aus Alltagshilfe, 24‑Stunden‑Hilfe und Pflegedienst ist oft tragfähig und flexibel.

Praxis: So starten Familien gut

  1. Bedarf beschreiben (Tagesablauf, Nachtruhe, Mobilität, Demenzhinweise)
  2. Zwei bis drei Anbieter vergleichen (Transparenz, Vertretung, Sprache)
  3. Vertrag mit klaren Arbeitszeit‑ und Pausenregelungen
  4. Regelmäßige Feedback‑Gespräche und Anpassungen

Häufige Fragen (FAQ)

Ist „24‑Stunden“ wörtlich zu verstehen?
Nein – es handelt sich um eine umfangreiche Betreuung im Haushalt mit üblichen Ruhezeiten. Medizinische Leistungen leistet der Pflegedienst.
Kann ich Pflegegeld behalten?
Ja, Pflegegeld kann weiter genutzt werden; Kombinationsmodelle mit Pflegedienst und Entlastungsbetrag sind üblich. Lassen Sie sich individuell beraten.

Kosten im Blick behalten

Tagesablauf – ein mögliches Beispiel

Morgens Unterstützung bei Aufstehen und Frühstück, tagsüber Begleitung/Haushalt/Spaziergänge, abends gemeinsame Routine – Nachtruhe bleibt gewahrt. Medizinische Tätigkeiten (z. B. Injektionen) erfolgen durch den Pflegedienst.

Ergänzend: Alltagshilfe, Pflegedienst, Hausnotruf.

Kontakt aufnehmen

Mit dem Absenden erklären Sie sich ausdrücklich damit einverstanden, dass Ihre Daten an Dritte übermittelt werden, um Ihre Anfrage zu bearbeiten.